Allegra e bainvgnüts! Biennale 2026 in Scuol
Sprachgrenzen? Kennen wir nur aus dem Wörterbuch.
Die Biennale des Schweizer Amateurtheaters ist das zweijährliche Theatertreffen, bei dem sich Gruppen aus allen vier Sprachregionen begegnen – und man nach zehn Minuten merkt: Theater versteht man auch ohne perfekte Übersetzung. Getragen wird die Biennale von den Verbänden FSSTA (Romandie), FFSI (Tessin), ZSV (Deutschschweiz) und UTP (romanisches Graubünden) und sie wird im Wechsel jeweils in einer Sprachregion ausgetragen.
2026 geht’s ins Unterengadin: 23.–25. Oktober 2026 in Nairs/Scuol (GR) – gespielt wird im historischen Scuol Palace und in der Fundaziun Nairs. Gastgeberin ist die gruppa da teater Scuol, die ihr 40-Jahr-Jubiläum feiert (mit Unterstützung aus Ftan und Sent). Kurz: ein kleines, feines Festival in einer Kulisse, die schon fürs Bühnenbild reicht.
Mitmachen? Sehr gern. Zur Auswahl stehen zwei Kategorien:
- Kurzstück zum Motto «40» (max. 30 Minuten)
- Stück mit freiem Inhalt (max. 60 Minuten)
- Gespielt wird in Mundart/Dialekt – und ja: Mikrofone gibt’s keine. Dafür gibt’s Stimmen, Präsenz und diese wunderbare Theater-Energie, die sowieso bis in die letzte Reihe trägt.
Und weil Theater auch vom Miteinander lebt: Für teilnehmende Gruppen sind gemäss Reglement Willkommens-Apéro, Imbiss, Galadinner sowie 2 Übernachtungen mit Frühstück vorgesehen (bis max. 12 Personen).
Anmeldung bis 31. Mai 2026.